Donnerstag, 25. August 2016

Glücklich mit Probe-Dolores

Es ist ja so, dass das Tochterkind keine Kleider aus Webware mag. Sie lehnt das Tragen kategorisch ab, so bald sie merkt, dass es kein "weicher" Jersey ist. Ich muss mich im Moment wohl damit abfinden, auch wenn es mir wirklich schwer fällt.

Nun habe ich in letzter Zeit wieder häufiger schöne Schnitte aus Webware für die Damenwelt gesehen. Okay, dachte ich - nähe ich doch einfach mal ein Kleid für mich, wenn das Kind keine Lust drauf hat. Größere Projekte für mich schiebe ich sonst ja immer wieder gern vor mir her. Weil die Zeit immer knapp ist, nähe ich für mich meistens Shirts und Kleider, die schnell von der Hand gehen. Ein selbstauferlegtes Kaufverbot von eBooks hielt mich dann aber davon ab, die gesehenen Schnitte anzuschaffen. Vorerst ;). Schlichtweg weil ich genug ebooks habe, die immer noch nicht vernäht wurden.
 
Dolores von Milchmonster als Jeanskleid

Und dann fiel mir ein, dass ich mir bereits im letzten Sommer die Dolores von Milchmonster gegönnt hatte. Was für ein Zufall! Ich war plötzlich Feuer und Flamne und habe gleich drauf los genäht. Wie konnte ich nur so lang damit warten? 

Erst einmal aus "Probestoff", der eigentlich für meine erste Jeans gedacht war... Ich hatte etwas Respekt vor dem Schnitt und war mit schon bzgl. Größenwahl schon etwas uneinig. Deshalb schien mir ein Probestück dieses Mal auch durchaus sinnvoll, denn ich habe felsenfest mit ein oder anderen Änderung gerechnet.

Dolores von Milchmonster als Jeanskleid
Gewählt habe ich schließlich die Größe 36 in der Kleidvariante, mit geteilten Vorderteil, Puffärmelchen und Stehkragen. Mein Probestoff ist ein dunkelblauer Jeansstoff, den ich im Sale bei Stoffe.de erstanden habe. Er ist leider ziemlich knitteranfällig, aber als Probestoff perfekt und sonst sehr angenehm zu tragen.

Tja, was soll ich sagen? Alle Zweifel, dass es nicht passen könnte, waren unbegründet. Der Schnitt sitzt ohne Änderungen und ich bin wirklich glücklich mit dem Ergebnis, trotz Knitterjeans-Stoff :-). 

Dolores von Milchmonster als JeanskleidDie Fotos sind während der Geburtstagsfeier meines Papas entstanden. Da trug ich das Kleid schon ein paar Stunden und dementsprechend zerknittert war es. Aber was soll's - ihr seht hoffentlich trotzdem, wie wohl ich mich darin fühle.

Und an dieser Stelle muss ich auch mal ein ganz dickes Lob an die Schnitterstellerin loswerden. Durch viele Probenähen weiß ich, wieviel Arbeit in so einem eBook steckt. Aber dieses eBook hat meine Erwartungen wirklich übertroffen. Ich zähle mich zu den "fortgeschrittenen" Näherinnen, aber auch ich habe an der ein oder anderen Stelle wieder mal dazu gelernt. Das eBook ist wahnsinnig ausführlich und gut beschrieben. Es enthält zudem viele Tipps, die das Nähen der Dolores wirklich einfach machen. Im Endeffekt habe ich mich sogar etwas geärgert, dass ich mir nicht schon eher die Zeit für den Schnitt genommen habe. 

Ihr seht heute also meine Probe-Dolores, mit der ich wirklich zufrieden bin. Okay, beim Stehkragen scheine ich etwas gedehnt zu haben, denn er steht nicht perfekt gleichmäßig. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich keine Gewebeeinlage, sondern dünnes Vlies zum Verstärken genommen habe. Aber sonst sitzt alles da wo es sitzen soll. Nur einen passenden Gürtel auf Taillienhöhe habe ich noch nicht. Dieser hier macht solch Falten ins Kleid, weil er einfach zu tief sitzt.

Dolores von Milchmonster als Jeanskleid
Deshalb hat sich meine Probe-Dolores inzwischen auch zu einem absoluten Lieblingsteil im Kleiderschrank entwickelt. Ich mag gerade ihre Schlichtheit aus Jeans, weil ich sie so vielseitig kombinieren kann. Ob im Büro oder im Alltag - sie macht gleichermaßen eine gute Figur.

Und warum ist es nun trotzdem eine Probe-Dolores? Weil ich mir im Anschluss daran gleich noch ein zweites Kleid und eine Bluse aus dem Schnitt genäht habe - diese dann auch etwas "farbenfroher". So viel also zu meiner Begeisterung :)! 

Liebe Grüße,
Katja 

Stoffe: Stretchdenim Leicht (ausverkauft) von Stoffe.de
Verlinkt bei: RUMS

Dienstag, 23. August 2016

Maritime Geschenke

Kleine Geschenke erhalten ja bekanntlich die Freundschaft und wenn es für die Kleinsten der Kleinen ist, freue ich mich immer umso mehr, diese zu nähen. Oftmals schaffen es solch "Kleinigkeiten" ja gar nicht auf den Blog, weil sie so schnell verschenkt werden. Da ich die maritime Kombi aus Kulturtasche für den kleinen Mats und U-Heft für den frisch geborenen Leopold aber so schön fand, habe ich mir tatsächlich Zeit für ein paar Bilder genommen.

maritime Geschenke: U-Heft-Hülle und kleines Täschchen



maritime Geschenke: U-Heft-Hülle und kleines Täschchen

Resteverwertung und nicht besonders aufwändig, aber trotzdem geliebt. Blau, Rot, Jeans, Anker und Punkte - was will man mehr bzw. Meer??? Mehr Worte braucht es heute gar nicht.

Am Donnerstag zeige ich Euch dann mal wieder was für mich. Auch aus Jeans und ebenfalls heiß geliebt. Habt eine schöne Woche!

Liebe Grüße,
Katja

Stoffe: Jeans und Webband aus meinem Fundus
Plott: Plott von mir

Schnitt: Tasche von mir, U-Heft nach meinem Tutorial von hier

Dienstag, 16. August 2016

Heute mal Mint

Kaum zu glauben, aber ich kann auch mal in nicht typisch Käthe-Farben wie Rot oder Blau nähen ;). Heute gibt es mal Mint in Kombination mit schwarz-weißen Streifen. Auch schön, oder?

Shirt Carmelita und Chinohose Avita von Bienvenido Colorido, erhältlich bei Farbenmix
Shirt Carmelita und Chinohose Avita von Bienvenido Colorido, erhältlich bei FarbenmixEs ist schon etwas länger, dass ich meiner Maus dieses Outfit aus Carmelita-Shirt und Avita-Hose nach den Schnitten von Bienvenido Colorido genäht habe. Der mintfarbene Leinenstoff mit den kleinen Vögeln schrie regelrecht nach luftig leichter Sommerhose und da schien mir der lockere Schnitt perfekt.

Shirt Carmelita und Chinohose Avita von Bienvenido Colorido, erhältlich bei Farbenmix
Shirt Carmelita und Chinohose Avita von Bienvenido Colorido, erhältlich bei Farbenmix

Bei dem diesjährigen Sommer, der irgendwie keiner sein mag, ist so eine Leinenhose auch wirklich praktisch. Wenn es morgens noch recht kühl ist, wärmt sie genug. Wenn sich das Wetter im Laufe des Tages dann doch dazu entschließt die Sonne hervor zu holen, schwitzt die Maus nachmittags nicht drin. 


Shirt Carmelita und Chinohose Avita von Bienvenido Colorido, erhältlich bei Farbenmix
Shirt Carmelita und Chinohose Avita von Bienvenido Colorido, erhältlich bei FarbenmixDas Shirt ziert ein Plotterfreebie Birdie von Misses Cherry. Im Gegensatz zur Hose hatte es das Kind leider aber bisher eher selten an. So süß wie ich es auch finde, war es dann doch oft zu frisch dafür und wurde meist nur mit Stickjacke drüber getragen. 

Nun drücke ich uns aber mal fest die Daumen, dass sich der Sommer noch mal blicken lässt. Die Sonne ist heute schon mal da :).

Habt eine schöne Woche!

Liebe Grüße,
Katja 


Stoffe: Leinenstoff vom Nähstoffreich, Streifenjersey aus meinem Fundus
Plott: Plotterfreebie Birdie von Misses Cherry.
Schnitt: Shirt Carmelita, Chinohose Avita 

Donnerstag, 11. August 2016

Rock wird Kleid - eine Masha

Lange schon wollte ich mir eine Masha vom Kreativlabor Berlin nähen, weil mich der Schnitt sehr gereizt hat. Irgendwie habe ich aber einfach keinen Stoff gefunden, aus dem ich mir das Kleid vorstellen konnte, ohne dass es mir schnell zu viel wird. So brauchte der Schnitt dann etwas länger, eh er umgesetzt wurde.

Letztens lag dann einer meiner Lieblingsröcke vor mir auf dem Nähtisch. Mit einem kleinen Loch auf der Rückseite und mit ausgeleierten Gummibund. Ich habe ihn wirklich viele, viele Jahre getragen und sehr geliebt. Eigentlich wollte ich ihn an diesem Tag dann "reparieren", so gut es mir möglich ist. Und plötzlich kam mir die Idee, dass sich der Stoff perfekt als Kombistoff für eine Masha machen würde. Schon lange habe ich immer mal wieder nach genau so einem Stoff gesucht, Muster wie Farben entsprechen genau meinem Geschmack. Gefunden habe ich bisher nichts.

Kleid Masha von Kreativlabor Berlin
Also habe ich nichts am Rock repariert, sondern habe ihn schlichtweg zerschnitten. Er reichte genau für den vorderen Einsatz und die kleinen kurzen Puffärmel. Bis auf wenige Zentimeter habe ich wirklich alles genutzt. Kombiniert habe ich ihn mit schlichten Schwarz und ich mag die Kombination sehr gern.

Kleid Masha von Kreativlabor Berlin

Selbst das kleine goldene Emblem sowie die dazugehörige grüne Schleifchen vom Rock habe ich wieder verwertet. Nur mit dem Einfassstreifen bin ich nicht ganz glücklich, denn da habe ich den Rockbund genutzt. Man merkt, dass der Stoff vom vielen Tragen bereits etwas "ausgeleiert" ist. So steht der Halsausschnitt bei der Knopfleiste vorn leider etwas ab, aber Gott sei Dank noch im vertretbaren Rahmen.

Kleid Masha von Kreativlabor Berlin

Der schwarze Jersey ist mir etwas zu fest für das Kleid. Leider hatte ich nichts anderes mehr da. Ich denke bei einem weicher fließen Stoff, fällt das Rockteil etwas weniger steif. Was ich am Schnitt richtig mag, ist dass das Oberteil schön auf Taille geschnitten ist und dann weiter wird - so lassen sich ein paar überflüssige Pfunde auf den Hüften gut kaschieren.

Mit dem Ergebnis bin ich rundum zufrieden und freue mich total, dass ich meinem alten Lieblingsrock neues Leben eingehaucht habe. Die nächste Idee für eine weitere Masha - dieses Mal als Shirtvariante - steht schon. Manchmal muss man einen Schnitt wohl einfach erst mal nähen und dann sprudeln die Ideen nur so.

Liebe Grüße,
Katja

Stoffe: Upcycling aus Lieblingsrock, schwarzerJersey aus meinem Fundus
Verlinkt bei: RUMS

Dienstag, 9. August 2016

Bernina L220 - erste Erfahrungen mit der Cover

Erfahrungsbericht Bernina L220
Heute mag ich Euch meine neueste Errungenschaft zeigen, denn vor ein paar Wochen wurde mein "Fuhrpark" durch eine Bernina L220 erweitert. Neben meiner Nähmaschine, Overlock und dem Plotter bin ich nun auch noch stolze Besitzerin einer Coverstitch und freue mich ungemein, auch wenn es langsam eng auf meinem Schreibtisch wird...

Lange habe ich mich mit dem Gedanken zur Anschaffung einer Cover beschäftigt, viel gelesen und noch mehr über die vielen inspirierenden Werke im Netz gestaunt. Trotzdessen habe ich es immer wieder verworfen. Brauchte ich denn tatsächlich noch eine dritte Maschine? Reichen mir die Ergebnisse mit meiner Nähmaschine und Overlock nicht? Anscheinend nicht, denn nun steht sie hier :).

Warum eine Cover?

Die Frage nach dem "Warum?" kann ich eigentlich recht einfach und schnell beantworten: Ich wollte den "perfekten" elastischen Saum. In letzter Zeit habe ich mich so häufig über gerissene Säume bei der Kleidung meiner Maus geärgert. Egal ob mit Zickzack-Stich oder mit der Zwillingsnadel - immer wieder wollten die Saumnähte (den zugegebener Maßen recht heftig ausgesetzten Widerständen)  nicht halten. So oft habe ich den gerissenen Saum wieder aufgetrennt und neu gemacht. Und ich muss zugeben, wenn ich etwas hasse, dann ist es das... Ganz oft liegen hier Werke noch ungesäumt, weil ich schlichtweg keine Lust dazu habe. Einen Zickzackstich an meiner eigenen Kleidung mag ich außerdem auch nur bedingt und immer auf Bündchen ausweichen, ist auch keine Lösung.
Dass die Nähte auch superschön als Ziernaht aussehen, finde ich auch richtig toll (kann man bei Anja immer wieder sooo klasse bewundern), war für mich tatsächlich aber eher zweitrangig als Kaufargument.

Covertests

Bevor ich meine Entscheidung letztlich getroffen habe, habe ich einige Erfahrungsberichte und Covertests zu verschiedenen Maschinen gelesen und mir natürlich die einzelnen Details angeguckt. Für alle, die sich ebenfalls mit der Anschaffung einer Covermaschine beschäftigen, habe ich die Links mal zusammengetragen. Hilfreich fand ich besonders folgende Posts:

Miri:
#missionundercover: Covertests verschiedener Bloggerinnen zur Merrylock, Baby Lock SC C4, Janome Cover Pro 1000 CPX und die Baby Lock Cover Stitch

JomaStyle: 
Covertest zur Bernina L220
Covertest zur Janome Cover Pro 2000 CPX

Königkind: 
Covertest zur Bernina L220
Covertest zur Janome Cover Pro 2000 CPX
Covertest zur Babylock BLCS
 

Erfahrungsberichte zur Bernina Cover L220

Erfahrungsbericht Bernina L220Relativ schnell entwickelte sich ein Bauchgefühl, dass mir zur Bernina L220 riet. Und so habe ich auch hier nach Erfahrungsberichten gegoogelt:


Die Anschaffung

Im Endeffekt war es dann tatsächlich doch fast ein Spontankauf, nachdem ich einen gerissenen Saum an einem Sommerkleid von mir entdeckt habe... Am Montag habe ich mir daraufhin die Bernina L220 beim Nähpark bestellt, am Dienstag stand sie schon hier!!! Verrückt! Ich bin immer wieder vom Service und der Schnelligkeit vom Nähpark begeistert. Inzwischen ist es meine dritte Maschine von dort und ich kann nicht meckern. Zudem ist das "60-Tage-Testen" für mich ungemein wichtig, weil ich die Maschine so in aller Ruhe zu Hause ausprobieren konnte.

Das bisherige Nähen 

Zwei Tage später habe ich dann die ersten Nähte genäht und meine Begeisterung war groß. Zugegeben war der Respekt anfangs riesig - unbegründet, wie sich bisher rausgestellt hat. Noch sind wir keine besten Freunde und lernen uns immer noch kennen, aber der Start war schon mal gut :). 

Erfahrungsbericht Bernina L220

Erfahrungsbericht Bernina L220
Erfahrungsbericht Bernina L220
Natürlich habe ich mich auch erst mal um das Einfädeln gedrückt und die Fäden nur verknotet. Gewöhnungsbedürftig war für mich, dass "von hinten" eingefädelt wird und der Greifer von links kommt, auch wenn ich das vorher schon gelesen hatte. Wenn man das Prinzip aber erstmal verstanden hat, ist aber auch das Einfädeln machbar und braucht einem wirklich keine Angst machen.

Erste Testnähte habe ich mit Resten von Jersey, Viskose und Sweat gemacht, was auch ganz gut klappte. Erst einmal musste ich mich an die Kraft der Maschine gewöhnen und vor allem daran, dass ich nicht sehe, ob ich die Naht auch von links genau treffe. Inzwischen ziert ein Maskingtape den für mich perfekten Saumabstand (auch wenn natürlich bereits Linien eingezeichnet sind).

Auch das gerade Führen des Stoffes fiel mir anfangs noch etwas schwer, hat aber nur etwas mit Übung zu tun. Inzwischen klappt auch das ganz gut.

Bei den ersten Saumnähten (hier seht ihr übrigens mein erstes fertig gesäumtes Exemplar mit der Cover) trafen meine Nähte am Anfang und Ende noch nicht genau aufeinander. Der recht große Fuß hat aber kleine Rillen, die die Führung erleichtern und aufzeigen, wo die Naht verläuft. So ist auch das Problem inzwischen gelöst und mit langsamen Nähen treffen sich die Nähte perfekt.
Der große Fuß ist übrigens geteilt und ermöglicht so einen guten Transport des Stoffes und gleicht dabei sogar noch aus.

Erfahrungsbericht Bernina L220

Erfahrungsbericht Bernina L220
Probleme habe ich momentan noch mit dem Kettstich. Ein einfacher Kettstich ist kein Problem. Nutze ich ihn aber für das Absteppen einer Naht und der Anfang oder das Ende ist aufgrund zweier Lagen und der darunter liegenden Naht etwas dicker, "frisst" die Maschine bisher immer meinen Stoff und ich bekomme das Nähwerk kaum aus der Maschine gezogen. Hier habe ich noch keine Lösung gefunden, außer dass ich nun immer ein Stückchen vor der Naht mit dem Nähen beginne und demnach auch wieder beende, zufrieden bin ich damit allerdings noch nicht.

An den Einstellungen musste ich bisher noch nichts ändern. Ich habe zwar immer mal wieder etwas rumprobiert und hier und da noch etwas verstellt, allerdings erzielte ich bisher die besten Ergebnisse wirklich mit den Standardeinstellungen. 

Erfahrungsbericht Bernina L220


Als ich meinem Freund übrigens erzählte, dass eine neue Maschine eingezogen ist, fragte er sofort: „Eine Bernina?“. Auf mein „Ja“ kam gleich ein „Da haben Sie dich also doch gekriegt“. Ha ha, denn damit spielte er auf die BerninaBloggerDays und meine Begeisterung für das Wochenende an. Zwar hat er damit nicht ganz unrecht, dennoch „hatten“ sie mich eigentlich bereits schon lange vorher. Denn ich nähe seit Jahren auf der Bernina Overlock 1110 D und liebe sie. Nachdem ich lange auf einer Discountermaschine genäht habe, werde ich nie die erste Naht mit der Bernina vergessen. So akkurat, so problemlos, so sauber, so leise. Ich möchte sie nicht mehr missen und freue mich immer noch sehr über dieses tolle Maschinchen. Und so lag es also nahe, dass auch die Cover eine Bernina wird.

Bernina L220 und Bernina Overlock 1110 D

Tipps & Tricks zum Covern:

Besonders viele hilfreiche Infos zum Covern an sich findet man in der weiten Welt des Internets ja noch nicht. Sehr verstreut und an der ein oder anderen Stelle habe ich dennoch ein paar hilfreiche Tipps gefunden:

Greifer richtig einfädeln
Convernaht beenden
Verwendung eines Bandeinfassers

Videos von Bernina

Ganz toll finde ich vor allem die ausführlichen Nähvideos von Bernina, die die Bedienungsanleitung fast etwas überflüssig machen. Schritt für Schritt wird dort die Maschine und Handhabung erklärt - das ist wirklich super und verständlicher als jeder Text. Ich habe mir hier gleich ein Lesezeichen auf dem Handybrowser gesetzt und schaue sie mir immer wieder an, wenn ich eine Frage habe.

Erste Schritte, Nähvorbereitung Einfädeln und Coverstiche nähen
Kettenstiche nähen
Tipps & Tricks

Buchtipp 

Und zu guter Letzt habe ich noch einen Buchtipp für Euch. Kurz vor der Anschaffung zeigte mir Amazon in den "Das würde dich auch interessieren"-Vorschlägen das Buch "Richtig nähen mit Overlock- und Coverlock-Maschinen". Und weil ich mir noch so gar nicht vorstellen konnte, wie das mit der Cover so ist, habe ich es mir auch gleich bestellt (funktioniert immer wieder... -  Amazon weiß viel zu viel über mich ;)).


Jedenfalls muss ich sagen, dass es ein wirklich gut geschriebenes Buch ist. Als ich meine ersten Nähversuche auf der Overlock hatte, habe ich mir das Buch "Das Grundlagenbuch Overlock" zugelegt und war ziemlich enttäuscht, weil es meiner Meinung nach nicht genug in die Tiefe geht. Wirklich aufgezeigt, wie ich was und wann mache, wird da nicht gezeigt oder nur spärlich behandelt. Richtig weiter gebracht hat es mich also nicht.

Deshalb war ich auch bei diesem Buch erstmal skeptisch, aber hier ist es anders. Sehr, sehr viele interessante Tipps und Tricks stehen in dem Buch und ist wirklich auch für fortgeschrittene Näherinnen empfehlenswert - per das Nutzen der Overlock genauso wie für die Cover. 
Anhand von Praxisbeipielen wird anschaulich erklärt, wie man was macht. Zum Beispiel wird gezeigt, wie man es schafft, dass Streifen beim Nähen mit der Overlock perfekt aufeinander treffen oder wie man den idealen Bund mit eingezogenem Gummizug mit einem Coverstich hinbekommt. Wenn Interesse besteht, kann ich euch das Buch auch gern noch mal genauer vorstellen.

Erstes Résumé

Alles in allem kann ich nach knapp drei Monaten guten Gewissens sagen, dass meine Entscheidung die richtige war und mir seitdem sogar das Säumen Spass macht. Meine Meinung ist natürlich rein subjektiv und ich habe keinerleit Vergleich zu einer anderen Cover.
Das Einzige, was mich grad stört, ist das ständige Umfädeln von Overlock zur Coverlock, weil ich immer nur jeweils vier Konen von einer Farbe habe. Da werde ich das Sortiment über kurz oder lang wohl erweitern. Und mein Problem mit dem Kettstich werde ich auch noch in den Griff bekommen, denke ich. Inzwischen beschäftige ich mich schon mit dem Gedanken mir einen Bandeinfasser für die Cover anzuschaffen, weil ich in letzter Zeit wirklich viel eingefasst habe. Vielleicht dann zu Weihnachten...

Ich hoffe, dass ich Euch mit diesem Post einen kleinen Einblick in meine bisherigen Erfahrungen gewähren konnte. Vielleicht spielt ihr ja ebenfalls mit dem Gedanken euch eine Cover zuzulegen und es ist der ein oder andere interessante Link dabei. Wenn Ihr auch noch Tipps oder gute Links zum Covern habt, schreibt die gern im Kommentar. Ich ergänze das auch gern im Beitrag noch.

Liebe Grüße,

Mittwoch, 3. August 2016

Kindheitserinnerungen

Bei unserem letzten Besuch in der Heimat hatten wir tatsächlich mal etwas Zeit, um einen Ausflug zu machen. Das kommt sonst immer viel zu kurz, weil wir recht selten dort sind und dann natürlich die ganze Familie abklappern, Freunde treffen und was man dann eben so macht. Den Samstag hatten wir aber "frei" und sind dann gemeinsam mit meiner Cousine und ihrer Tochter in den Saurierpark nach Klein Welka gefahren. Als Kind waren meine Cousine und ich oft selbst da und hatten noch ein paar wenige Kindheitserinnerungen an die großen Saurier und Co. Ich war sehr gespannt, was uns erwartet.

Schmuckstück von Rosarosa aus Jersey mit Biesen und Knopfleiste


Saurierpark in Klein Welka

Wir sind pünktlich zum Mittagschlaf losgefahren, so dass die Kids noch ein kleines Nickerchen im Auto machen konnten. Natürlich waren sie viel zu aufgeregt, um sofort die Äuglein zuzumachen und so war fast vorprogrammiert, dass der Schlaf zu knapp war. Dort angekommen gab es demnach erst mal eine schlecht gelaunte klein Käthe, der man es kaum recht machen konnte. Nicht mal der Bollerwagen konnte sie besänftigen (und nun ratet mal, wer da die ganze Zeit drin gessen hat...), ein Eis brachte dann aber etwas Besänftigung und bessere Laune zum Vorschein.

Saurierpark in Klein Welka
Tunika Schmuckstück von Rosarosa aus Jersey mit Biesen und Knopfleiste

Die erste Enttäuschung war dann aber groß, als die Maus feststellte, dass die Dinosaurier ja gar nicht echt sind... Ich glaube sie hat eine Art Tierpark oder so etwas erwartet. Dass die Saurier einfach nur Skulpturen waren, fand sie also schon mal nicht so spannend. Weiter ging es im Bollerwagen (laufen wird völlig überbewertet...) durch den Park, vorbei an riesigen - leider unechten - Tyrannosaurus, Diplodocus, Triceratops und Co (zugegeben, ich musste bei Wikipedia googeln, wie die noch mal alle heißen ;) ). Während ich immer wieder in meinen Erinnerungen kramte und das ein oder andere Bild hochkam, interessierten sich die beiden Mädels nicht so richtig dafür. Nicht mal die "Ausgrabungsstelle", also ein riesiger Sandkasten mit Schippen und richtigen "Knochenfunden" wurde eines Blickes gewürdigt.

Saurierpark in Klein Welka



Und dann kam die "Vergessene Welt" - Jurassic Park lässt grüßen ;-). Für unsere Generation natürlich richtig spannend, sind wir doch mit den Filmen groß geworden. Den Teil des Parks gab es in meiner Kindheit natürlich noch nicht, ist aber super umgesetzt: Ein abgezäuntes Gelände mit Wildwuchs, riesigen Bäumen, einem kaputten Jeep, plötzlich vibrierenden Wegen, Dinosauriereiern, die sich zu öffnen schienen und und und. Ich fand es toll! Die Kinder allerdings hatten eher Angst vorm Gebrüll des großen Sauriers im Hintergrund, der sich irgendwo versteckt...

Saurierpark in Klein Welka

Und so ähnlich verlief dann auch der Rest des Ausflugs. Der Maus meiner Cousine waren die großen Gestalten so gar nicht geheuer, während klein Käthe die restliche Zeit vom Souvenirladen und den dortigen Kuscheltiersauriern sprach... Ich war trotzdem glücklich und das erst recht, als ich auch noch ein richtiges "Ost-Softeis" zum Abschluß bekam (kennt ihr das - Schoko-Vanille oder Erdbeer-Vanille? Sooo lecker! Gibt es leider nur noch viel zu selten) und das passte perfekt zu meinen Kindheitserinnerungen :).

Saurierpark in Klein Welka



Letztlich muss ich sagen, dass es für unsere Mädels wohl noch nichts war. Zugegeben: Etwas gruslig sehen sie schon alle aus. Vielleicht sind sie noch zu klein dafür, vielleicht waren sie zu unausgeschlafen - ich weiß es nicht. Die Eltern hatten allerdings ihren Spaß und es war trotz murrender Kinder ein schöner gemeinsamer Nachmittag abseits vom Großstadttrubel.

Tunika Schmuckstück von Rosarosa aus Jersey mit Biesen und KnopfleisteSaurierpark in Klein Welka

Übrigens trägt die Maus hier ihr zweites Schmuckstück*, das im Probenähen entstanden ist. Dieses Mal aus Jersey, um den "weichen" Ansprüchen der kleinen Dame gerecht zu werden. Das Oberteil habe ich vorne in Biesen gelegt und mit Knöpfen verziert. Mag ich sehr! Damit es nicht ganz so schlicht daher kommt, gab es als Abschluss noch eine weiße Spitzenborte. 

Es hat sich - wie auch die erste Version - zu einem absoluten Lieblingsteil im Schrank gemausert. Dazu trägt sie eine Jeansshorts, die ich selbst "gebastelt" habe und ursprünglich für dieses Shirt genäht hatte. Viel seht ihr davon ja nicht, aber mit Gummizug als Bund und großen Taschen zum sammeln, wird sie wirklich gern getragen.

Tunika Schmuckstück von Rosarosa aus Jersey mit Biesen und Knopfleiste
Tunika Schmuckstück von Rosarosa aus Jersey mit Biesen und Knopfleiste
Habt Ihr auch Erinnerungen und Erlebnisse aus Eurer Kindheit, die Ihr nun mit euren Kindern teilt? Erzählt doch mal! Ich finde so etwas ja immer besonders spannend. Ein klein wenig wird man ja doch in die Vergangenheit zurückversetzt.

Liebe Grüße,
Katja

Stoffe: Unifarbener und Streifenjersey aus meinem Fundus, Spitzenborte von Stoff & Stil
Schnitt: Tunika "Schmuckstück" von Rosarosa, Hose nach eigenem Schnitt
Verlinkt bei: Afterworksewing, Meitlisache, Kiddikram

*Dieser Beitrag enthält Werbung, der Schnitt wurde mir zum Probenähen zur Verfügung gestellt. Die Meinung ist aber meine eigene.

Dienstag, 2. August 2016

Ich kann es nicht lassen

Kleidchen aus Webware gehören einfach zu meinen absoluten Lieblingsnähprojekten. Ich kann gar nicht genau sagen, warum das so ist. Vielleicht, weil es so wunderbare Stoffe aus Webware gibt - die Muster sprechen mich oftmals viel mehr an als bunte Jerseyprints.

Vielleicht liegt es aber auch am Reiz der Passform und dass man viel genauer arbeiten muss, denn Jersey verzeiht einiges. Es macht mir wirklich Spaß "ordentlich" und ganz genau zu arbeiten, die Nahtzugabe akkurat zuzuschneiden und beim Nähen einzuhalten. Und ich liebe es einfach mit meiner Nähmaschine zu arbeiten, verschiedene Techniken auszuprobieren, um ein möglichst perfektes Ergebnis zu erzielen. Wenn das Stichbild so richtig schön sauber aussieht, macht mich das glücklich :). Und manchmal genieße ich es auch sehr, dass es etwas länger dauert, als beim Schnellen Nähen eines Shirts mit der Overlock.

Schnitt Lillian als Kleid von Mariele

Schnitt Lillian als Kleid von Mariele



Ich habe bereits öfter erwähnt, dass klein Käthe leider nicht besonders angetan von Kleidung aus nicht-dehnbaren Stoffen ist (z.B. hier und hier). Sie will es wie gesagt lieber bequem und schön "weich". Trotzdem habe ich ihr mal wieder ein neues Kleidchen aus Webware genäht, weil ich nicht widerstehen konnte ;). Ich kann es einfach nicht lassen, auch auf die Gefahr hin, dass sie es vielleicht nicht tragen wird...

Könnt Ihr Euch noch an das Tropfenblüschen erinnern? Das war eine Lillian von Mariele. Was habe ich das Blüschen an meiner Maus geliebt. Inzwischen passt es leider nicht mehr (und wahrscheinlich würde sie sie eh nicht mehr freiwillig anziehen). Im Winter habe ich ihr dann sogar aus dem Schnitt eine Kleidchenvariante gebastelt, weil sie so Kleiderverrückt war.

Nun gibt es den Schnitt aber auch als Erweiterung zum Kleid*, so dass man nicht mehr Basteln muss. Zusätzlich gibt es jetzt auch noch diese wunderbaren Flügelärmelchen, die ich so zuckersüß finde! Und so wird aus der Bluse Lillian ein zauberhaftes Sommerkleid, das genau meinen Geschmack trifft.

Schnitt Lillian als Kleid von Mariele
Schnitt Lillian als Kleid von Mariele

Der hier verwendete Stoff ist mal wieder von Stoff & Stil. Es wundert Euch sicherlich nicht, dass mich Farben und Muster sofort angesprochen haben, als ich ihn gesehen habe. Dennoch habe ich ihn zuerst im Laden liegen lassen, weil ich kein konkretes Projekt im Kopf hatte. Als Marielle* mit ihrer Erweiterung um die Ecke kam, wusste ich aber sofort, dass es dieser Stoff werden muss.

Kurz hatte ich an blaue Flügelärmelchen gedacht, den Gedanken aber wieder verworfen. Stattdessen habe ich die Flügelchen aus dem Hauptstoff mit rotem Schrägband eingefasst und zwischen Ober- und Rockteil eine rote Paspel eingenäht. Dass die Wahl des Reißverschlusses dann ebenfalls auf rot fiel, war schon fast klar. Irgendwie habe ich auch wirklich schon lange kein Rot mehr vernäht. 

Als es ans Einnähen des Reißverschlusses ging, fiel mir wieder ein, dass das Tochterkind immer das grosse Meckern bekommt, wenn sie einen Reißverschluss im Rücken hat. Irgendwie klemmen nämlich immer die Haare dazwischen und außerdem reibt der Reißverschluss am Nacken. Deshalb habe ich schlichtweg einen Schutz eingenäht.

Schnitt Lillian als Kleid von Mariele
Schnitt Lillian als Kleid von Mariele

Das Prinzip ist denkbar einfach: Ich habe einen Kreis mit ca. 6 cm Durchmesser zugeschnitten, in der Mitte geteilt, die Halbkreise wieder zusammengenäht und oben am Reissverschlussende zwischen Reißverschluss und Oberteil eingenäht. Genau so wie man es von einem Kinnschutz bei Sweatjacken kennt. So wird der Abschluss geschützt und nichts reibt mehr.  

Leider muss ich zugeben, dass auch dieses Kleidchen - trotz Reißverschlussschutz - wieder nur von mir geliebt wird. Klein Käthe findet es nicht "weich" genug und ich werde sie zum Tragen wohl leider wieder überreden müssen. Da kann das Kleid noch so hübsch sein, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, ist das wohl so... 

Liebste Grüße,
Katja


Stoffe: Stoff und Paspel von Stoff & Stil
Schnitt: Lillian als Kleiderweiterung von Mariele
Verlinkt bei: HoTDienstagsdingeMeitlisacheKiddikram 


*Dieser Beitrag enthält Werbung, der Schnitt wurde mir zum Probenähen zur Verfügung gestellt. Die Meinung ist aber meine eigene.

Dienstag, 26. Juli 2016

Schmuckstück

Es gibt so Schnitte, die machen ihrem Namen alle Ehre! Der neue Schnitt von Rosarosa ist ist so einer. Schmuckstück heißt er und ich bin schlichtweg begeistert. Ich finde die eBooks von Rosarosa allesamt wunderbar und durchweg besonders, aber dieser hier hat es mir richtig angetan. Er ist so ein richtiger Mädchenschnitt, der erfahrungsgemäß Entzückung verbreitet :). Dass ich verliebt in einen Schnitt bin, sage ich nicht oft, aber hier trifft es voll und ganz zu. Selbst beim Gang zum Bäcker gab es Komplimente und klein Käthe war stolz wie Bolle.

 Tunika Schmuckstück von Rosarosa aus Jeans


 Tunika Schmuckstück von Rosarosa aus Jeans


Schmuckstück ist eine Tunika, die wahlweise aus Jersey oder Webware genäht werden kann und ihr bekommt ihn hier*. Der Schnitt enthält zahlreiche Varianten, so dass die Tunika mit Bindebändern, breiten Trägern, Flügelärmelchen oder auch - herbsttauglich - mit langen Armen genäht werden kann.

Besonders haben es mir ja die Flügelärmelchen angetan und weil ich - im Gegensatz zu meiner Maus - Schnitte aus Webware liebe, musste ich im Probenähen gleich eine Jeansvariante testen. Den hellen sommerlichen Jeansstoff habe ich ursprünglich für mich gekauft, um eine Bluse zu nähen. Beim Stoffe stöbern lag dieser dann zufällig neben der Spitze und mir war klar, dass daraus ein Schmuckstück werden muss. Das vordere Oberteil habe ich mit der Spitze gedoppelt und bei der Unterteilung eine blaue Paspel eingenäht. Ansonsten blieb es schlicht aus dem hellen Jeansstoff - durch die Flügelchen ist es "verspielt" genug und braucht nicht mehr. Der Rücken wird mit Kam Snaps geschlossen.
 Tunika Schmuckstück von Rosarosa aus Jeans
 Tunika Schmuckstück von Rosarosa aus Jeans
 Tunika Schmuckstück von Rosarosa aus Jeans

Ich finde das Ergebnis so entzückend und liebe es an meiner Maus. Und das Beste: Klein Käthe mag ihre neue Tunika auch sehr. "Wie eine Prinzessin" hat sie gesagt. Und das ist nicht selbstverständlich, denn wie gesagt muss ich sie zum Tragen von Kleidern aus nicht-dehnbaren Stoffen sonst eher überreden (und dass, obwohl ich es so schön finde...). Ich glaube es liegt vor allem an der Bequemlichkeit beim Spielen und Toben - ein Kleidchen aus Jersey macht da mehr mit. Das Schmuckstück ist allerdings so schön luftig geschnitten und sie hat keinerlei Probleme beim An- und Ausziehen, dass sie ganz vergessen hat, sich dagegen zu wehren ;).

 Tunika Schmuckstück von Rosarosa aus Jeans

 Tunika Schmuckstück von Rosarosa aus Jeans

Tunika Schmuckstück von Rosarosa aus Jeans


Aus dem Rest ihres Geburtstagskleidchen gab es zur Tunika gleich noch eine Leggings nach dem Schnitt der Beinschmeichelein und fertig ist das neue Lieblingsoutfit. Am Wochenende wurde es gleich auf Spieltauglichkeit getestet und hat bestanden - nun hoffe ich nur, dass ich die dunklen Flecken vom Suhlen zwischen Steinen und Staub beim Waschen wieder raus bekomme. Das nächste Mal gibt's wohl besser eine dunklere Variante :D.

Liebe Grüße,
Katja
*Dieser Beitrag enthält Werbung, der Schnitt wurde mir zum Probenähen zur Verfügung gestellt. Die Meinung ist aber meine eigene.